Die SAP Software wird von der Firma SAP in Walldorf entwickelt und vertrieben. Das Unternehmen wurde 1972 gegründet. Aufgrund seiner globalen Bedeutung für die Wirtschaft verfügt es über Niederlassungen in vielen Ländern der Welt. Die Abkürzung SAP steht für die drei Begriffe Systeme Anwendungen und Produkte.

SAP ist ein führendes Unternehmen, das sich einen Namen bei der Entwicklung und Betreuung von ERP-Software-Programmen gemacht hat. ERP steht für Enterprisce Resource Planning.

Die Module sind alle miteinander kombinierbar, sodass nur noch SAP als zentraler Anbieter seine Großkunden mit den Lizenzprodukten ausstatten muss. Große Unternehmen unterhalten ihre eigenen Abteilungen. In ihnen arbeiten die von SAP zertifizierten Programmierer oder Applikationsentwickler. Bei der Einführung und einem Release übernimmt das Unternehmen die Daten und spielt sie in die eigene Datenverarbeitung ein. Gegebenenfalls müssen firmenspezifische Anpassungen vorgenommen werden. Diese Aufgaben übernehmen die Softwareexperten die Sie zum Beispiel unter offenen Ausschreiben auf https://guidenex.de/kat/dienstleistung-werbung/ finden können.

Welche Bedeutungen haben die SAP R3 Module?

Das auf der Realtime basierende System SAP R3 löste den Vorgänger R/2 ab. Mit der Drei führte das Unternehmen auch die dreistufige Anwendungsarchitektur ein. Sie besteht aus der Datenbank, dem Anwendungsserver und dem Clienten. Diese Softwarearchitektur bildet gleichzeitig den Hauptpfeiler des Unternehmens.

Als Anwendungssprache wurde ABAP/4 eingeführt. Sie wird unter Mitwirkung von SAP fortlaufend weiterentwickelt und bei allen SAP-Modulen eingesetzt. Ohne das ERP-System ist das SAP R/3-System jedoch nicht denkbar. Es sorgt dafür, dass alle Module auf einer gemeinsamen Plattform im Unternehmen laufen können.

Die SAP R3 Module bilden ein offenes und gleichzeitig vernetztes Informationssystem. Es basiert auf der Client-/Server-Technologie und kann auf die jeweiligen Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnitten werden. Besonders wichtig ist auch, dass das System die Spezifikationen des Portable-Operating System Interface for UNIX nutzt. Auf diese Weise können alle Standards, die für die Nutzung von Schnittstellen und Diensten verwendet werden, einbezogen werden. Das gilt auch für die Benutzeroberflächen.

Um das SAP R/3-System einer unbegrenzten Anzahl von Unternehmen anbieten zu können, müssen die zugrundeliegenden Datenbanken der jeweiligen Firmen mit den SAP-Programmen kompatibel sein. Dazu gehören beispielsweise SQL-Server und Oracle. Auch die grafische Benutzeroberfläche von Windows, OS/2 PM oder Mactintosh eignen sich für den erfolgreichen Einsatz.

Welche Funktionen bieten das SAP HCM Modul?

Mit dem SAP Human Capital Management Modul können die relevanten Personendaten innerhalb eines Unternehmens komfortabel und zentral zusammengeführt werden. Deshalb bezeichnen die Fachleute das SAP Modul als Teil des Personalwirtschaftssystems. Sein Hauptziel besteht darin, das Hierarchiesystem des Unternehmens zielorientiert abzubilden. Am Anfang steht die Bewerberverwaltung. Sie gewährleistet, dass nur die für den Betrieb relevanten Kandidaten in das Auswahlverfahren kommen und die Ergebnisse der Auswertungen sowohl transparent als auch vergleichbar sind. Gleichzeitig können die Bewerber ihre Daten im System über ein spezielles Passwort pflegen und sich gegebenenfalls um eine für sie geeignetere Position im Unternehmen bewerben. Über spezielle Parameter erfolgt gleichzeitig ein Abgleich mit relevanten Daten im Internet.

Dann folgt die Stammdatenverwaltung, die die Informationen über jeden Mitarbeiter des Unternehmens oder Konzerns enthält. Da am Ende eines Monats die Gehalts- und Lohnabrechnung folgen muss, ist das damit verbundene Abrechnungssystem ebenfalls integriert. Es beinhaltet auch die Reisekostenabrechnungen. Alle relevanten Daten werden über Updates an die aktuellen steuerrechtlichen Situationen angepasst. Den Abschluss gilt der Mitarbeiterbeurteilung. Hier stellen Vorgesetzten ihre Darstellungen für die jeweiligen Entscheidungsebenen ein.

Welche Vorteile bietet das SAP HCM Modul für das Unternehmen?

Zu den Vorteilen des SAP Human Capital Management Modul gehört die Abbildung der relevanten Human Ressource Prozesse, die zu einer erheblichen Zeitersparnis beitragen. Die Entwickler konzentrieren dabei den Fokus zentral auf strategische Themenbereiche, die zu konsistenten Datensätzen führen. Um die historische Entwicklung jederzeit nachvollziehen zu können, bedient sich das System einer korrekten Zeiterfassung. Wie lange hat der Mitarbeiter an einem Tag gearbeitet? Welche Tarife lassen sich zuordnen? Über Simulationen können Fehler in der Gehalts- und Lohnabrechnung vor der endgültigen Abrechnung erfasst und korrigiert werden. Um individuelle Aspekte bei der Personalabrechnung zu berücksichtigen, wird sie nur teilweise automatisiert.

Ein sehr wesentlicher Vorteil des Moduls besteht darin, dass es mit allen anderen SAP-Anwendungen kombiniert werden kann, da alle auf der gleichen Programmarchitektur beruhen.

Was ist unter SAP ERP Module zu verstehen?

Die SAP ERP Module sind die Applikationen, die zusammen das eigentliche Programm ergeben. Die Module sind nicht unabhängig, sondern über Funktionen miteinander verzahnt. ERP steht dabei für die Enterprise Resource Planning (ERP)-Software. Sie setzt sich aus drei Anwendungsbereichen zusammen, die zwar im Standardpaket enthalten sind, aber über spezielle Lizenzverträge freigeschaltet und über das Internet ergänzt werden müssen. Dazu zählen SAP ERP Financials für das Rechnungswesen, SAP ERP Operations für die Logistik und das SAP ERP Human Capital für die Personalwirtschaft.

Welche SAP Module sind gefragt?

Wird die Finanzbuchhaltung innerhalb des eigenen Unternehmens bearbeitet und nicht einem Steuerberater übergeben, dann benötigt die Firma die SAP R/3 FI Module. In ihnen sind die allgemeine Buchhaltung, die Fakturierung sowie die Anlagebuchhaltung integriert. Außerdem lassen sich die Finanzierungen planen und überwachen.

Das CO-Modul dient der effektiven Kostenrechnung. Es unterstützt zielgerichtet bei Planungs-, Überwachungs- und Ergänzungsprozessen. Ein Kernpunkt ist die einheitliche Infrastruktur, die mit der Informationskommunikation kombiniert wird. Zentrale Aufgaben bestehen in der Planung und Durchführung der Rückstellungen, Kostenbeteiligungen und Plankostenrechnung. Außerdem können die Module Vergleichsrechnungen zwischen den Plan- und Ist-Produktionen abbilden. Besonders wichtig ist die Ergebnisrechnung. Für diesen Zweck werden die Daten aus der Finanzbuchhaltung importiert und mit den Werten der Kostenrechnung verglichen.

Über das TR-Modul oder Treasury organisiert SAP R/3 beispielsweise die Liquiditätsprognose oder die Bankpositionen.

Der Vertrieb setzt auf das SD-Modul. Es hilft ihm bei seinen Aktivitäten. Dazu zählen die Funktionen, die sich mit der Preisgestaltung, der effektiven Auftragsabwicklung sowie den zeitnahen Lieferungen beschäftigen. Weitere Beispiele sind der Routenplaner, die Bestandsfortschreibung und die Verkaufsanalyse.

Mithilfe des Materialwirtschaftsmodul MM können sowohl der Einkauf, die Lieferanten als auch die Lagerhaltung in ihrem Wirken koordiniert werden. Über das Modul PP Produktionsplanung leistet SAP R/3 einen sehr wertvollen Beitrag zur Integration fertigungsorientierter Prozessstrukturen. Sie umfassen beispielsweise die Serienfertigung und die Prozesssteuerung.