Modern Warfare in der Open Beta Version – NVIDIA Geforce Treiber

Im September hat der Grafikkartenhersteller NVIDIA Geforce einen neuen Geforce Treiber veröffentlicht. Einen sogenannten „Game-Ready-Geforce-Treiber“. Dieser Grafikkartentreiber sorgt nicht nur dafür, dass der Spiele-Hit Call of Duty: Modern Warfarce unterstützt wird, sondern der Treiber hat darüber hinaus auch noch weitere, interessante Funktionen, die wir Ihnen nun präsentieren und im Detail beleuchten werden.

Mit dem neuen Treiber unterstützt NVIDIA die variable Bildwiederholfrequenz (VRR) des HDMI 2.1-Standards für alle Grafikkarten, die auf der Turing-Architektur basieren, daher für alle Modelle der Serien GeForce RTX und GeForce GTX 16. 

LG implementiert die G-Sync-kompatible Unterstützung für die Modelle E9 und C9. Dies sind die ersten OLED-Fernseher überhaupt auf dem Markt, die G-Sync-Kompatibilität in dieser Form unterstützen. LG wird ein Firmware-Update für die genannten Geräte (E9 und C9) veröffentlichen. Der Frequenzbereich, in dem VRR an den neuen Geräten arbeitet, liegt zwischen 40 und 120 Hz. Bisher bot NVIDIA nur die Unterstützung von Adaptive Sync nur über den DisplayPort an. Dies wird mit diesem Grafikkartentreiber-Update behoben.

Für wen ist VRR überhaupt interessant?

Zunächst einmal müssen Sie über eine Grafikkarte der NVIDIA Geforce-RTX- oder Geforce-GTX-16-Reihe verfügen. Darüber hinaus benötigen Sie einen kompatiblen Monitor oder Fernseher, damit Sie VRR überhaupt aktivieren können. Hier sei gesagt, dass NVIDIA bisher lediglich die beiden erwähnten LG Modelle (E9 und C9) geprüft und zertifiziert hat. Laut unseren Recherchen funktioniert VRR aber auch auf anderen Geräten in der Theorie. Hier sei jedoch gesagt, dass der Grafikkartenhersteller NVIDIA keinerlei Garantie für optimale Funktionsweise gewährleistet. Auch für eventuelle Schäden kommt NVIDIA nicht auf, sodass Sie sich überlegen sollten, sich einen Monitor von LG anzuschaffen, da Sie hier auf der sicheren Seite sind, wenn Sie VRR nutzen möchten.

Sie sehen also, dass das neue Grafikkartenupdate relativ interessant für Sie sein könnte. Es ist beim Update eben wichtig, dass Sie über die richtigen Komponenten verfügen, damit Sie das HDMI 2.1 Feature, kurz VRR (Variable Refresh Rate) nutzen können.

Warum der Grafikkartentreiber für VRR so wichtig ist

Damit Sie VRR nutzen können, kommen Sie an diesem Grafikkartentreiber von NVIDIA nicht drum herum. Das liegt ganz einfach daran, dass die aktuellen Grafikkarten von NVIDIA und auch die Boardpartner nun natürlich die Variable Refresh Rate über den Treiber anbieten können, in den Grafikkarten selbst ist jedoch ein „einfacher“ HDMI 2.0 Anschluss verbaut. Daher verwendet NVIDIA mit VRR nur ein sogenanntes Subset von HDMI 2.1 – eine 4K Auflösung, bzw. eine Auflösung von 3820 x 2160 Pixel können so also nur bis zu einer maximalen Frequenz von 60 Hertz ausgegeben werden, während bei HDMI 2.1 eine maximale Frequenz von 120 Hertz möglich wären.

Mit dem neuen Treiber in die Liste der G-Sync-Compatible-Produkte aufgenommen werden:

  • Acer VG252Q
  • Acer XV273 X
  • Gigabyte AORUS FI27Q
  • GigabyteE FI27Q-P
  • LG 27GL650
  • LG 27GL63T

So sind Sie Ready für die Open Beta von COD: Modern Warfare

Der neue Treiber unterstützt die Open Beta von Call of Duty: Modern Warfare. Dies sollte die wichtigsten Optimierungen der Leistung enthalten. Zusätzlich optimiert wurde der Treiber für die Spiele-Hits: Gears 5, Borderlands 3, The Surge 2, FIFA 20 und Code Vein.

Wo Sie den NVIDIA Geforce Treiber finden

Den NVIDIA Grafikkartentreiber können Sie ganz einfach über NVIDIA direkt herunterladen und auf dem PC installieren. Folgen Sie dabei einfach den Anweisungen.

Ab und an kann es passieren, dass bei der Installation Fehler auftreten. Dann dürfen Sie nicht in Panik verfallen, denn das ist nur halb so schlimm. Sie können über den abgesicherten Modus dann einfach den neuen Treiber deinstallieren und verwenden so den alten NVIDIA Treiber weiter.

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